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MR Essentials - Bildqualität Online Training

MR Essentials - Bildqualität Online Training

Dies ist das sechste Online Training der siebenteiligen Kursreihe über die MR Essentials. Dieser Kurs erklärt die Bedeutung der Bildqualität in der Magnetresonanzbildgebung und stellt die wichtigen Faktoren vor, durch die die Bildqualität beeinflusst wird.

Willkommen beim Online-Training „MR-Essentials - Bildqualität“. Die Bildqualität ergibt sich aus einem komplexen Zusammenspiel von räumlicher Auflösung der aufgenommenen Strukturen im Bild, der Signalstärke und den erzielten Gewebekontrasten im Verhältnis zum unvermeidlichen Rauschen. In diesem Kurs werden folgende Themen behandelt: Signal-Rausch-Verhältnis Räumliche Auflösung Kontrast-Rausch-Verhältnis Scanzeit    Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kurses sind Sie zu Folgendem in der Lage: Benennen der Bildgebungsparameter, die das Signal-Rausch-Verhältnis beeinflussen Erklären, wie die räumliche Auflösung durch bestimmte Bildparameter beeinflusst wird Beschreiben der verschiedenen Techniken, die eine Verkürzung der Scanzeit ermöglichen Verstehen, welche Bildgebungsparameter den Bildkontrast beeinflussen Herzlichen Glückwunsch. Sie haben den Online-Trainingskurs „MR-Grundlagen - Bildqualität“ abgeschlossen. Nachfolgend sind die wichtigsten Informationen zu den Faktoren, die Einfluss auf die MR-Bildqualität haben, zusammengefasst. Lesen Sie den Inhalt in Ruhe durch, bevor Sie zum abschließenden Test übergehen. Benennen der Bildgebungsparameter, die das Signal-Rausch-Verhältnis beeinflussen Protonendichte Voxelvolumen TR, TE und Flipwinkel Anzahl der Mittelungen Empfängerbandbreite Spulentyp Sichtfeld Oversampling Feldstärke Benennen von Bildparametern, die die räumliche Auflösung beeinflussen Sichtfeld Pixelgröße Matrix Schichtdicke Beschreiben der verschiedenen Techniken, die eine Verkürzung der Scanzeit ermöglichen Reduzieren der Messmatrix Wird eine kleinere Messmatrix mit geringerer Phasenauflösung gewählt, verringert sich die Anzahl der Phasenkodierschritte. Die Anzahl der Phasenkodierschritte ist direkt proportional zur Messzeit.   Verkleinern des Sichtfeldes (FOV) Wenn das Sichtfeld in Phasenkodierrichtung halbiert wird, sind nur halb so viele Phasenkodierschritte erforderlich. Die Messzeit ist direkt proportional zur Anzahl der Phasenkodierschritte.   Halb-Fourier-Technik Nur die Hälfte der Rohdatenmatrix wird mit Daten in der Phasenkodierrichtung gefüllt.   Phasen-Partial-Fourier-Technik Funktioniert wie die Halb-Fourier-Technik, jedoch wird nur ein Teil des k-Raums in Phasenkodierrichtung gefüllt.   Integrierte Parallelakquisitionstechniken (iPAT) Verwendet ein ausgefeiltes Berechnungsverfahren bzw. einen Rekonstruktionsalgorithmus, bei dem jede Spule unabhängig und gleichzeitig ein bestimmtes Volumen abbildet. Verstehen, welche Bildgebungsparameter den Bildkontrast beeinflussen Die Kontrastauflösung bestimmt darüber, wie gut eine bestimmte Technik zwischen zwei Geweben unterscheidet. Der Bildkontrast hängt von den folgenden Faktoren ab: TR, TE, Flipwinkel Inversionszeit Turbo-Spinecho Relaxationszeiten T1 und T2 Protonendichte Öffnen Sie diesen Link, um den Kursüberblick herunterzuladen. Räumliche Auflösung - Möglichkeit, zwei separate Punkte eindeutig und trennscharf voneinander unterscheiden zu können; wird über die Voxelgröße gesteuert. Die Voxelgröße wird durch Folgendes beeinflusst: Sichtfeld Anzahl der Pixel bzw. Matrixgröße Schichtdicke Sichtfeld wird über FOV Auslese und FOV Phase festgelegt Matrix besteht aus Zeilen und Spalten Pixel bezeichnet ein einzelnes Bildelement, einen Bildpunkt Voxel in der Schichtebene durch das Sichtfeld und die Matrix definiert und in Schichtrichtung durch die Schichtdicke Pixelgröße =  FOV/Matrixgröße Je kleiner das FOV bei fester Matrixgröße, desto höher die Flächenauflösung Die Anzahl der Pixel pro Flächeneinheit nimmt zu, während die Pixel kleiner werden Kleinere Pixel erzeugen eine bessere Flächenauflösung    Die Matrixgröße bestimmt die Auflösungen und die Messzeit. Messzeit  = Phasenauflösung x TR x Anzahl der Mittelungen Eine Vergrößerung der Messmatrix erhöht die räumliche Auflösung, solange sich keine anderen Parameter ändern.     Matrix Relatives Signal 128 4,0 256 1,0 512 0,25     Mit zunehmender Schichtdicke nimmt die räumliche Auflösung ab. Dicke Schichten verringern die Auflösung entlang der Schichtrichtung und erzeugen einen Effekt, der als Teilvolumenmittelung bezeichnet wird.    Das Kontrast-Rausch-Verhältnis (Contrast-to-Noise Ratio, CNR) im MR-Bild ist die Differenz zwischen den Signal-Rausch-Verhältnissen zweier Gewebetypen (A und B). CNR ist der effektive Kontrast CNR = SNRA - SNRB = Signaldifferenz   SA                                             Signaldifferenz SB                                                                        A        B   SA                                                  Signaldifferenz SB                                                                                                    A        B   Zu den Faktoren, die die Scanzeiten beeinflussen, gehören: TR (Repetitionszeit) Anzahl der Phasenkodierungen Anzahl der Mittelungen   Die Scanzeit kann durch folgende Maßnahmen verkürzt werden: Reduzieren der Messmatrix Verkleinern des Sichtfeldes (FOV) Halb-Fourier-Technik Phasen-Partial-Fourier-Technik Integrierte Parallelakquisitionstechniken (iPAT)   Verkürzen der Scanzeiten Erfahren Sie mehr über verschiedene Möglichkeiten, die Scanzeiten zu verkürzen. Tab TitleTextReduzieren der Messmatrix Verkleinern des Sichtfeldes Halb-Fourier Phasen-Partial-Fourier iPAT Integrierte Parallelakquisitionstechniken (iPAT) Technik zur Verkürzung der Scanzeit Verwendet Rekonstruktionsalgorithmen und Spulenarrays Jede Spule bildet unabhängig und gleichzeitig ein bestimmtes Volumen ab Verwendet inhärente räumliche Informationen der lokalen Array- oder Matrix-Spulen Rauschen zeigt sich im Bild als körniges, regelloses Muster. Rauschen entsteht im gesamten menschlichen Körper durch die Brownsche Molekularbewegung. Das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) ist das Verhältnis der Amplitude des empfangenen Signals zur mittleren Standardabweichung des Rauschens. Die folgenden Parameter beeinflussen das SNR: Protonendichte Schichtdicke Voxelvolumen TR, TE und Flipwinkel Mittelungen Empfängerbandbreite Spulen Sichtfeld (FOV) Oversampling Feldstärke      ;" Faktoren mit Einfluss auf das SNR Erfahren Sie mehr über Faktoren, die das SNR beeinflussen. Checklist TitleChecklist TypeChecklist ContentProtonendichteHTML Wird die Voxelgröße durch Messung einer dickeren Schicht erhöht, nimmt die Signalintensität zu, da mehr Wasserstoffkerne zur Signalstärke beitragen. SchichtdickeHTML Das SNR ist direkt proportional zur Schichtdicke. VoxelvolumenHTML Die Voxelgröße wird durch Folgendes beeinflusst: Sichtfeld (FOV) Anzahl der Pixel bzw. Matrixgröße Schichtdicke Pixelfläche = Sichtfeld                        Matrixgröße Größere Voxel haben ein höheres SNR. TR, TE, FlipwinkelHTML Parameter mit Einfluss auf Bildkontrast und SNR: TR oder Repetitionszeit Steuert den Kontrast zwischen Geweben in einem Bild aufgrund der T1-Relaxation. Eine lange TR erhöht das SNR, verringert jedoch den T1-Kontrast. TE oder Echozeit Die Zeit von der ersten HF-Anregung bis zur Mitte der MR-Echobildung Eine lange TR verringert das SNR, erhöht jedoch den T2-Kontrast. Flipwinkel Steuert die Menge der erzeugten Quermagnetisierung und induziert dann ein Signal in der Spule.   MittelungenHTML Wird die Anzahl der Mittelungen erhöht, erhöht sich das SNR. EmpfängerbandbreiteHTML Eine Verringerung der Bandbreite bewirkt Folgendes: Erhöhung des SNR Erhöhung der minimalen TE Verstärkung von Chemical-Shift-Artefakten SpulenHTML Die Größe der Empfängerspule sollte so gewählt werden, dass sie das Volumen des darzustellenden Gewebes passend abdeckt. Sichtfeld (FoV)HTML Sichtfeld (FOV) - der zu messende quadratische oder rechteckige Bildbereich (in mm) Das FOV bestimmt, was auf dem MR-Bild zu sehen ist Ein größeres FOV erhöht das SNR OversamplingHTML Eine Erhöhung des Oversamplings bewirkt Folgendes: Erhöhung des SNR Verlängerung der Scanzeit Minimierung von Aliasing-Artefakten FeldstärkeHTML Das SNR nimmt mit zunehmender Feldstärke linear zu. Das SNR ist proportional zu B02/B0 Vergrößerung der Matrix   Nimmt ab Nimmt ab Nimmt zu Vergrößerung des FOV   ------ Nimmt ab Nimmt zu Erhöhung der Schichtdicke   ------ Nimmt ab Nimmt zu Messzeit Auflösung Größe            Haftungsausschluss Beachten Sie, dass das Lernmaterial ausschließlich für Schulungszwecke zu verwenden ist! Ziehen Sie für die richtige Verwendung der Software oder Hardware bitte immer die von Siemens Healthineers herausgegebene Gebrauchsanweisung heran. Dieses Material ist ausschließlich als Schulungsmaterial zu verwenden und ersetzt in keiner Weise die Gebrauchsanweisung. Jegliches in dieser Schulung verwendete Material wird nicht regelmäßig aktualisiert und repräsentiert nicht zwangsläufig die neueste, zum Zeitpunkt der Schulung verfügbare Version von Software und Hardware. Bitte wenden Sie sich an die für Sie zuständige Siemens-Vertretung, um die neuesten Informationen zu erhalten. Die in diesem Material beschriebenen Funktionen oder Teile davon sind möglicherweise noch nicht in jedem Land für Kunden freigegeben und im Handel erhältlich. Aufgrund behördlicher Anforderungen kann die zukünftige Verfügbarkeit der besagten Funktionen oder Teile davon nicht für bestimmte Länder garantiert werden. Die Gebrauchsanweisung dient als Hauptreferenz, insbesondere bezüglich der relevanten Sicherheitsinformationen wie Warn- und Vorsichtshinweise. Vervielfältigung, Weitergabe oder Verbreitung dieser Schulungsunterlagen ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung gestattet. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Rechte vorbehalten, insbesondere für den Fall der Patenterteilung oder GM-Eintragung. Siemens Healthcare Diagnostics GmbH, 2020 Ergänzen Sie die nachstehende Selbstverifizierung, um zu bestätigen, dass Sie die Übung durchgeführt haben.

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